An die Ruder!

 - by silke

Vielleicht geht es euch auch so: ich kann nicht so viel laufen, wie ich gerne möchte. Auf der Couch möchte ich nicht rumgammeln (zumindest nicht so viel) und deshalb muss ein Alternativtraining her, das möglichst “viel bringt”.

Bei Frau Schmitt habe ich vor einiger Zeit einen Artikel über das Rudern im Wohnzimmer gelesen: die Idee hat mich gleich angesprochen, warum weiss ich auch nicht so genau.

Da ich dieses Wochenende sturmfrei habe, kann ich lauter Dinge unternehmen, für die ich sonst keine Zeit oder keinen Kopf habe. Kurz entschlossen habe ich meine kleinen Einkäufe mit einem Besuch im Fitness-Center kombiniert und unter Anleitung eines Trainers das erste Mal eine Rudermaschine ausprobiert.

Die Technik ist nicht schwierig, den Kraftaufwand kann man an der Maschine einstellen … und los geht es. 30 Minuten habe ich mir vorgenommen und auch geschafft. Am Ende spürte ich ziemlich meinen Hintern und die Oberschenkelrückseite. Das Rudern habe ich als fast meditativ empfunden, fast wie laufen. Prima war, dass ich im Fitness-Center auch den Waterrower ausprobieren konnte, den Frau Schmitt vorgestellt hat. Im Vergleich zu den anderen Maschinen, fand ich die Bewegungen gleichmässiger und das Rauschen des Wassers gibt einem fast die Illusion auf dem Fluss oder See zu rudern.

Passend zu meinem Wunsch nach Crosstraining gibt es in diesem Fitness-Center das Angebot 3 Monate für 2 für ziemlich billig und da habe ich gleich zugeschlagen. Damit ich motiviert bleibe, habe ich auf 1-2-sports.com gleich den Wettbewerb “Den Rhein virtuell runter rudern …” eingerichtet. Mal sehen, ob sich Mitruderer finden.

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