Category:Das erste Mal’

Mini-Triathlon

 - by silke

Gübsensee

Ganz “aus Versehen” habe ich heute meinen ersten “Triathlon” absolviert. ;-)

Seit Mittwoch juckt es mich schon wieder in den Beinen zu laufen. Ich hatte mir aber vorgenommen, mindestens 1 Woche wegen meinen verstauchten Zehen zu pausieren. Heute war die Woche um, mein Fuss fühlte sich fast ok an und ich hatte sooooo Lust zu laufen … Aufwärts und abwärts ist wegen meiner gereizten Plantarsehne nicht so gut, deshalb muss es eine ebene Strecke sein: der Gübsensee bietet sich an. Die Anreise dorthin ist nicht weit, deshalb schwinge ich mich kurzerhand auf mein Kona und radle los. Bike und Rucksack mit den Schwimmutensilien kette ich bei der Badestelle an und laufe. Schöööööön … aber mittags ist es einfach heiss. Um nicht zu übertreiben, belasse ich es bei einer Runde um den See. Der krönende Abschluss ist eine kleine Schwimmeinheit: wunderbar, schön kühl und ohne jeglichen Trubel.

Das Radeln hat Spass gemacht, das Laufen war so gut wie problemlos und das Schwimmen war herrlich.

Mein Mini-Triathlon: 10 km Radeln, 2,6 km Laufen und 250 m Schwimmen. Das mache ich sicher wieder!

Wilde Hängematte

 - by silke

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Beim Versuch eine wilde Hängematte zu zähmen bin ich kläglich gescheitert: bin mit dem Hinterkopf auf den Boden geknallt und habe mir beim Sturz alle fünf Zehen des linken Fusses verstaucht. Natürlich ist das der Fuss, an dem ich auch unter der Plantarfasziitis leide. Und ich habe keineswegs solch idyllischen Momente wie die junge Dame auf dem Bild erlebt.

So ein Sch …

Fazit 1: das gibt ein paar Tage Laufpause :-(

Fazit 2: Rodeos sind nichts für mich ;-)

Bildquelle: Courbet: Die Hängematte über commons.wikimedia.org

Plantarfasziitis?

 - by silke
plantarfaszie

Klick auf das Bild für eine Animation!

Seit einiger Zeit, ehrlich gesagt sind es schon Wochen, habe ich einen leichten Schmerz an der linken Fusssohle (der aber nicht bis in die Ferse ausstrahlt). Besonders schlimm ist der Schmerz direkt nach dem Aufstehen: ich humpele dann regelrecht zum Badezimmer. Da ich subjektiv eine Verschlimmerung des Schmerzes wahr nehme, habe ich mich im Web auf die Suche nach einer Diagnose gemacht und bin zum Schluss gekommen, dass ich vermutlich unter einer Reizung der Plantarsehne leide.

Im Web findet man schier unendlich viele Ratschläge zur Therapie. Ich habe mich für folgende Therapien zwei Mal täglich entschieden (da sich  mein Schmerz nicht wirklich wie eine Entzündung anfühlt, verzichte ich auf alle entzüngungshemmenden Therapievorschläge) :

Aus den Publikationen lese ich heraus, dass auch Barfusslaufen gut für die Plantarsehne ist. Meinen Füssen gönne ich jetzt einen “weichen” Schuh zur Entlastung, und zwar ganz einfach meine Crocs ohne jegliche Stützung. Von einer Laufpause wird abgeraten. Ich werde also mein Training nicht zurück fahren, sondern moderat gestalten (keine heftigen Intervalle, keine super langen Läufe).

Habt ihr bereits Erfahrungen mit einer Plantarfasziitis gemacht? Wie habt ihr therapiert?

Bildquelle: www.gelenk-klinik.de.  Klick auf das Bild öffnet eine Animation zum Thema.

Bodensee-Frauenlauf

 - by silke

Letztes Wochenende stand mein zweiter Wettkampf an: 5 km beim Bodensee-Frauenlauf. Der Wettkampf kam ein bisschen schnell nach dem Frauenlauf in Bern, aber da die Anreise kurz ist und der Wettkampf das erste Mal statt findet, wollte ich auf jeden Fall mitlaufen.

Mein Resümee: der Lauf war leidert nicht so toll wie der Berner Frauenlauf und das hatte hauptsächlich zwei Gründe: das Wetter war einfach schlecht mit Regen und weniger als 10° C und die Erfahrung in der Organisation hat gefehlt: bspw. wurden die Läuferinnen zwei Stunden vor dem Lauf einbestellt, um die Startnummern abzuholen. Bei gutem Wetter mag es schön sein, am See noch zu relaxen. Aber bei Regen und Kälte ohne angenehme Räume, in denen man sich bis zum Lauf aufhalten kann, war das überhaupt nicht toll.

Mein zweiter Hauptkritikpunkt in Bezug auf die Organisation ist die Strecke. Der Startbereich war viel zu klein. Einige Läuferinnen mussten neben dem abgetrennten Startbereich stehen, um in der Gruppe zu laufen, die ihrer Laufzeit angemessen war. Kurz nach dem Start verengte sich die Strecke auf ungefähr die halbe Breite. Standen im Startbereich 8 – 10 Läuferinnen neben einander, hatten wenige Hundert Meter später nur noch 4 – 5 Läuferinnen Platz. Das gab Stau und Verärgerung darüber, dass man bereits kurz nach dem Start regelrecht ausgebremst wurde. Erst nach 2 – 3 km wurde die Strecke breiter und ein Überholen war gefahrlos möglich.

Trotzallem habe ich es nicht bereut, teilgenommen zu haben. Ich habe meine Vorgabe von Sub30 erreicht und ein schickes T-Shirt und eine Finisher-Medaille mit nach Hause genommen. Allerdings werde ich unter den gegebenen Streckenverhältnissen wahrscheinlich nicht mehr an diesem Lauf teilnehmen.

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Frauenlauf Bern (ausführlich)

 - by silke

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Für den Frauenlauf in Bern habe ich mich schon sehr früh entschieden. Zuerst mit dem Gedanken, die 5 km zu laufen. Im Frühjahr bin ich dann auf die 10-km umgeschwenkt und habe mich frühzeitig angemeldet.  Da gab es kein Zurück mehr.

Einen Tag vor dem Rennen sind wir angereist, um noch ein bisschen Bern zu geniessen und die Seele baumeln zu lassen. Das war ein schöner Tag, auch wenn das WM-Fieber in Bern schon grassierte und es dementsprechend unruhig und ein Lokal ohne Live-Übertragung schwierig zu finden war.

Nachts werde ich von heftigen Regengeräuschen wach. So ein Mist, hoffentlich hört es morgen zu regnen auf. Zeit aufzustehen: und es regnet immer noch. Beim Frühstück: es regnet ohne Unterlass. Die Pension, die wir uns für die Übernachtung ausgesucht haben, ist hauptsächlich von “Frauen-Läuferinnen” belegt. Wie witzig. Keine Läuferin ist natürlich über das Wetter glücklich, aber ich wollte doch nicht mein erstes Rennen bei strömendem Regen erleben. Manno.

Nach dem Packen und der schwierigen Entscheidung, was ich bei diesem blöden Wetter für das Rennen anziehen soll, gehen wir los. Sekunden davor hat es aufgehört zu regen: extra für uns ;-)

Gemütlich spazieren wir zum Zielbereich. Die Stadt ist noch sehr ruhig und auch im “Messebereich” sind erst wenige Läuferinnen und Zuschauer. An unsere Lieben zuhause schreiben wir kostenlose Postkarten, decken uns mit kleinen Präsenten ein und ich ziehe mich nochmals um. Das Wetter wird jetzt zunehmend besser.

Dann ist es auch schon Zeit, sich zum Startbereich zu begeben. Ein paar Minuten sehen wir noch den Elite-Läuferinnen beim Laufen zu und staunen, wie schnell die sind. Für mich ist es Zeit, mich ein wenig einzulaufen und mein Liebster begibt sich an den besten Platz zum Zusehen und Fotografieren.

Warten im Starbereich Block 5: es gibt Musik und wer möchte kann zum Aufwärmen mit den Vorturnerinnen ein wenig Gymnastik machen. Startschuss: Block 3 läuft los … Block 4 läuft los und dann steht mein Block auch an der Startlinie. Es geht los und ich vergesse nicht, meinen Forerunner zu starten. Der Start wird uns leicht gemacht: es geht bergab. Allerdings staune ich, wie schnell meinen Mitläuferinnen los laufen. Ich höre manche laut hinter mir schnaufen. Das sind immerhin alles Läuferinnen, die als Zielzeit 65 min angegeben haben. Ich lasse mich nicht beirren und halte mich an meine Pace. Von Anfang  an läuft es richtig gut. Ich fühle mich wohl, meine Beine haben Spass am Laufen. Auch die ersten 2 km, nach denen ich oft denke, jetzt hab ich schon genug, sind easy. Die Stimmung ist super. Auch die Anstiege (152 Höhenmeter insgesamt) sind halb so wild. Am vereinbarten Punkt sehe ich meinen Schatz, er mich aber leider recht spät. Macht nix, es kommen weitere Treffpunkte. Und dann sind die ersten 5 km schon vorbei: so schnell.

Die zweite Runde läuft genauso gut wie die erste. Aber nicht bei allen Läuferinnen. Manche gehen bereits, ich kann immer wieder überholen. Ich lächle: es geht mir gut. Der letzte Schwenker durchs Quartier, bevor es wieder auf die Brücke geht und ich die 9-km-Marke passiere. Ich freue mich auf die letzten 1000 Meter, möchte dann noch einmal Gas geben. Aber ich habe die Rechnung nicht mit der Strecke gemacht. Das letzte Teilstück ist mir unbekannt: es geht bergab und dann wieder bergauf. Bergab gebe ich Gas, keine gute Idee: nach kurzer Zeit bekomme ich Seitenstechen, das mich nicht mehr bis zum Ziel verlässt. So kann ich die letzten 1000 Meter leider nicht mehr so entspannt laufen, wie ich das wollte.

Der Zieleinlauf ist phänomenal: alle Läuferinnen werden lautstark von den Zuschauern angefeuert. Mir gefällt das Plakat kurz vor dem Ziel mit motivierenden Worten und dann … habe ich die Ziellinie überschritten und bin nur noch glücklich und sehr bewegt, habe Mühe die Tränen zurück zu halten. Es ist vorbei, mein Liebster macht noch ein Foto von  mir und ich versuche einfach nur zu sein. Empfange von den Helfern ein Gatorade und bewege mich langsam zum “Goodie-Bereich”. Nach Dusche und einem Mittagessen im tibits machen wir uns auf den Heimweg.

Für mich war das ein sehr gelungener erster Wettkampf, der nicht viel besser hätte laufen können. Unter anderem waren die wichtigsten Aspekte für mich, dass ich unabhängig von der “Masse” meine Pace laufen konnte und dass mein Liebster mir nach dem Lauf sagte, dass ich auf der ganzen Strecke so aussah, als würde ich ganz entspannt laufen.

Alles bestens … und hier noch die Zahlen: 10 km mit 152 Höhenmetern in 01:01:39,8 h. Damit bin ich die schnellste Herisauerin in der Altersklasse W-40 geworden. ;-)

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24. Frauenlauf im Fernsehen

r den Frauenlauf in Bern habe ich mich schon sehr früh entschieden. Zuerst mit dem Gedanken, die 5 km zu laufen.

Im Frühjahr bin ich dann auf die 10-km umgeschwenkt und habe mich frühzeitig angemeldet. Jetzt gibt es kein zurück

mehr.

Einen Tag vor dem Rennen sind wir angereist, um noch ein bisschen Bern zu geniessen und die Seele baumeln zu

lassen. Das war ein schöner Tag, auch wenn das WM-Fieber in Bern schon grassierte und es dementsprechend unruhig

und ein Lokal ohne Live-Übertragung schwierig zu finden war.

Nachts werde ich von heftigen Regengeräuschen wach. So ein Mist, hoffentlich hört es morgen zu regnen auf. Zeit

aufzustehen: und es regnet immer noch. Beim Frühstück: es regnet ohne Unterlass. Die Pension, die wir uns für die

Übernachtung ausgesucht haben, ist hauptsächlich von “Frauen-Läuferinnen” belegt. Wie witzig. Keine Läuferin ist

natürlich über das Wetter glücklich, aber ich wollte doch nicht mein erstes Rennen bei strömendem Regen erleben.

Manno.

Nach dem Packen und der schwierigen Entscheidung, was ich bei diesem blöden Wetter für das Rennen anziehen soll,

gehen wir los. Sekunden davor hat es aufgehört zu regen: extra für uns ;-)

Gemütlich spazieren wir zum Zielbereich. Die Stadt ist noch sehr ruhig und auch im “Messebereich” sind erst wenige

Läuferinnen und Zuschauer. An unsere Lieben zuhause schreiben wir kostenlose Postkarten, decken uns mit kleinen

Präsenten ein und ich ziehe mich nochmals um. Das Wetter wird jetzt zunehmend besser.
Dann ist es auch schon Zeit, sich zum Startbereich zu begeben. Ein paar Minuten sehen wir noch den

Elite-Läuferinnen beim Laufen zu und staunen, wie schnell die sind. Für mich ist es Zeit, mich ein wenig

einzulaufen und mein Liebster begibt sich an den besten Platz zum Zusehen und Fotografieren.

Warten im Starbereich Block 5: es gibt Musik und wer möchte kann zum Aufwärmen mit den Vorturnerinnen ein wenig

Gymnastik machen. Startschuss: Block 3 läuft los … Block 4 läuft los und dann steht mein Block auch an der

Startlinie. Es geht los und ich vergesse nicht, meinen Forerunner zu starten. Der Start wird uns leicht gemacht: es

geht bergab. Allerdings staune ich, wie schnell meinen Mitläuferinnen los laufen. Ich höre manche laut hinter mir

schnaufen. Das sind immerhin alles Läuferinnen, die als Zielzeit 65 min angegeben haben. Ich lasse mich nicht

beirren und halte mich an meine Pace. Von Anfang  an läuft es richtig gut. Ich fühle mich wohl, meine Beine haben

Spass am Laufen. Auch die ersten 2 km, nach denen ich oft denke, jetzt hab ich schon genug, sind easy. Die Stimmung

ist super. Auch die Anstiege (152 Höhenmeter insgesamt) sind halb so wild. Am vereinbarten Punkt sehe ich meinen

Schatz, er mich aber leider recht spät. Macht nix, es kommen weitere Treffpunkte. Und dann sind die ersten 5 km

schon vorbei: so schnell.

Die zweite Runde läuft genauso gut wie die erste. Aber nicht bei allen Läuferinnen. Manche gehen bereits, ich kann

immer wieder überholen. Ich lächle: es geht mir gut. Der letzte Schwenker durchs Quartier, bevor es wieder auf die

Brücke geht und ich die 9-km-Marke passiere. Ich freue mich auf die letzten 1000 Meter, möchte dann noch einmal Gas

geben. Aber ich habe die Rechnung nicht mit der Strecke gemacht. Das letzte Teilstück ist mir unbekannt: es geht

bergab und dann wieder bergauf. Bergab gebe ich Gas, keine gute Idee: nach kurzer Zeit bekomme ich Seitenstechen,

das mich nicht mehr bis zum Ziel verlässt. So kann ich die letzten 1000 Meter leider nicht mehr so entspannt

laufen, wie ich das wollte.

Der Zieleinlauf ist phänomenal: alle Läuferinnen werden lautstark von den Zuschauern angefeuert. Mir gefällt das

Plakat kurz vor dem Ziel mit motivierenden Worten und dann … habe ich die Ziellinie überschritten und bin nur

noch glücklich und sehr bewegt, habe Mühe die Tränen zurück zu halten. Es ist vorbei, mein Liebster macht noch ein

Foto von  mir und ich versuche einfach nur zu sein. Empfange von den Helfern ein Gatorade und bewege mich langsam

zum “Goodie-Bereich”. Nach Dusche und einem Mittagessen im tibit machen wir uns auf den Heimweg.

Für mich war das ein sehr gelungener erster Wettkampf, der nicht viel besser hätte laufen können. Unter anderem

waren die wichtigsten Aspekte für mich, dass ich unabhängig von der “Masse” meine Pace laufen konnte und dass mein

Liebster mir nach dem Lauf sagte, dass ich auf der ganzen Strecke so aussah, als würde ich ganz entspannt laufen.

Alles bestens … und hier noch die Zahlen 10 km mit 152 Höhenmetern in 01:01:39,8 h, damit bin ich die schnellste

Herisauerin in der Altersklasse W-40 geworden. ;-)